Pfingsten...

Am fünfzigsten Tag ("Pfingsten" kommt vom griechischen Wort "Pentecoste") nach dem Passahfest sassen alle Apostel und Jüngerinnen beieinander an  e i n e m  Ort, als sie plötzlich vom Himmel her etwas wie einen mächtigen Sturm heranbrausen hörten, der erfüllte das ganze Haus, in dem sie sassen. Und sie sahen, wie züngelnde Flammen auf einen jeden herabkamen.
Da wurden sie alle vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, gerade wie der Geist es ihnen eingab. (Apostelgeschichte, 2, 1-4)

 

Wie versteht das Goldene Rosenkreuz dieses geschilderte Ereignis?

Das Pfingstfest, von dem die Bibel spricht, ist der Moment, wo die Vorbereitung und Entwicklung des Teilhabers an den christlichen Mysterien den Punkt erreicht hat, dass der Heilige Geist in wirkliche, leibliche Bindung mit ihm treten kann.

Der Heilige Geist ist die fünfte Ätherkraft, die auch Christusäther oder Feueräther genannt wird. Darum wird die Ausgiessung des Heiligen Geistes auch als Feuertaufe bezeichnet.

Wenn der fünfte Äther einen Menschen auf dem spirituellen Weg   erfüllt, vollzieht sich die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Die Einheit von Geist, Seele und Körper kommt zustande, wodurch der Kandidat/die Kandidatin wieder in bewusste und leibliche Bindung mit dem Leben aus der Gottesordnung tritt.

Der Feueräther, der dies alles bewirkt, ist bereits seit einiger Zeit in unserer Atmosphäre wirksam, ja, es konnte in unserer Erdatmosphäre noch nie eine so starke Feueräther-Konzentration festgestellt werden.

Welt und Menschheit werden nun – wie es in einigen heiligen Schriften dargestellt wird – das Wiederkommen des Christus im Ätherischen, das Wirksamwerden der Christuskraft in der Äthersphäre unseres Planeten erleben.

Wenn der Heilige Geist Macht über einen Menschen bekommt, geht im Betreffenden eine tiefgreifende Veränderung vor.

Die Schule des Goldenen Rosenkreuzes zeigt und ermöglicht ihren Schülern den Weg zur Geisteinsenkung, den Pfad, um das unerkennbare Feuer in erkennbares Feuer umzusetzen. Die klassichen Rosenkreuzer nannten dies die Kunst des Goldmachens.  

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